Was ist Hemmkörper Hämophilie?

Die Bildung von Hemmkörpern ist die schwerwiegendste Nebenwirkung, die bei der Behandlung der Hämophilie auftreten kann. Da das Immunsystem den zugeführten Gerinnungsfaktor als körperfremd ansieht, entwickeln die Betroffenen Antikörper (Hemmkörper) gegen den fehlenden Gerinnungsfaktor. Die Folge ist, dass die Therapie unwirksam wird und betroffene Patienten wieder blutungsgefährdet sind, da das verabreichte Faktorkonzentrat von den Hemmkörpern neutralisiert wird. Betroffen sind überwiegend Patienten mit schwerer Hämophilie A.

Glücklicherweise kann durch aufwändige Behandlungsverfahren das Abwehrsystem des Patienten wieder an den verabreichten Faktor VIII bzw. Faktor IX gewöhnt werden (Immuntoleranz-Therapie). Experten auf diesem Gebiet mit jahrzehntelanger Erfahrung sind Frau Dr. I. Martinez Saguer und Herr Dr. rer. nat. Dr. med. R. Linde.

Nähere Informationen zu unserer internationalen Immuntoleranz Studie erhalten Sie unter www.obsiti.de.
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